Thesenpapier


22.03.2021 20:23
Die Pandemie durch sars-CoV-2/CoViD-19
eine gute Vorlage, an der du dich orientieren kannst. Zugang zu allen FArtikeln, monatlich kndbar, jetzt bestellen FR NUR 5,95 / woche. Nach der Verffentlichung einer Pressemitteilung sehen sich Autor und Hochschule heftiger Kritik ausgesetzt offenbar zu Recht. Was die Universitt Hamburg zur Verffentlichung der Pressemitteilung bewogen hat, fragen sich auch Studierende, Forschende, Absolventinnen und Absolventen der Hochschule.

"Ich htte zu diesem Papier keine Pressemitteilung herausgegeben.". Wenn ein Thema erwartbar groe Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird und die ffentliche Diskussion beeinflussen knnte, ist es Aufgabe von Pressestellen, bei Zweifeln kritisch bei Wissenschaftlern nachzufragen. Bericht von WHO steht noch aus. Unter anderem seien formale Standards wissenschaftlicher Verffentlichungen nicht eingehalten worden. Die Diskussion ber die Vermarktung des Papiers durch die Uni hat inzwischen auch den Senat erreicht, in Hamburg sind die Wege kurz. . Denn bislang konnten weder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder Forschende noch Geheimdienste die These einer Freisetzung des Virus aus einem chinesischen Labor zweifelsfrei beweisen.

Und auch die PR-Abteilung der. Warum der Weg dafr ber die Pressestelle der Universitt Hamburg fhren musste, bleibt auch am Tag nach der Verffentlichung vollkommen unklar. Unser Tipp fr dich: Such dir hier zunchst ein gutes Referatsthema als Vorlage aus und schlage dieses Thema dann deinem Lehrer vor. So bleibt auch die Frage zum Ursprung der Pandemie vorerst offen wie so viele in diesen Tagen. Reaktionen, die uns in die Ecke von Verschwrungstheorien stellen wollen sagt Wiesendanger dem ZDF. Ausreden, lerntipps, klicke einfach auf ein Fach oder benutze am besten die Suchfunktion, um passende Dateien zu finden. Sie gilt als vertrauenswrdige Institution weit ber die Hansestadt hinaus. Sinke die Qualitt in der Hochschulkommunikation, wrde auf lange Sicht die Glaubwrdigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von Forschungseinrichtungen leiden mit allen negativen Folgen fr eine aufgeklrte Gesellschaft.

"Studie zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie" heit sein Papier. Gleichwohl gilt fr alle Form wissenschaftlicher Forschung, dass bei unklarer oder unsicherer Datenlage Zurckhaltung in der Bewertung angebracht ist.". Diese wissenschaftliche Kritik und Methodik fehlt in diesem Fall noch komplett, sagte Markus Weikopf, Geschftsfhrer der Initiative Wissenschaft im Dialog, die sich mit der Entwicklung und Qualitt von Wissenschaftskommunikation befasst. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grne) geht ber einen Sprecher am Freitag vorsichtig auf Distanz: "Wissenschaftsfreiheit ist ein unverrckbares Gut. Dies kann auch Wiesendanger nicht, wie die Hamburger Universitt inzwischen einrumt. In Wuhan waren Anfang Dezember 2019 erstmals Ansteckungen mit dem neuen Erreger entdeckt worden. Ja, meint der Physiker Roland Wiesendanger von der Uni Hamburg in einem Thesenpapier. Anfang Januar kann der neuartige Erreger Sars-Cov-2 identifiziert werden.

Dabei hat die klargestellt: Wissenschaftsfreiheit ist ein unverrckbares Gut. Ist also in der Kommunikationsabteilung der Hochschule irgendetwas schiefgelaufen? "Wir haben sehr umfangreich ber die Szenarien gesprochen, welche Reaktionen es auf die Verffentlichung geben wird. Allerdings htten auch die Berichterstattenden die Pflicht gehabt, die Quelle hinter der Pressemitteilung genauer zu prfen, statt sie einfach weiterzuverbreiten. Eine "breit angelegte Diskussion" wollte die Universitt. Darunter sind wissenschaftlich begutachtete Studien, aber auch und vor allem: sogenannte Preprints, also nicht wissenschaftlich geprfte Literatur, und quasi gleichberechtigt allein 36 Medienbeitrge. Der Allgemeine Studierendenausschuss der Uni erklrt : "Die 'Studie' von Herrn Wiesendanger der Uni Hamburg entspricht nicht den wissenschaftlichen Standards, die wir von einer Universitt erwarten." Sie spiele Verschwrungstheoretikern und Verschwrungstheoretikerinnen in die Hnde und schre anti-asiatischen Rassismus. Die ernchternde Wahrheit ist: Weder fr die eine noch fr die andere These gibt es bisher einen Beweis, aber auch auszuschlieen sind beide nicht. Wiesendanger komme zu dem Schluss, "dass sowohl die Zahl als auch die Qualitt der Indizien fr einen Laborunfall am virologischen Institut der Stadt Wuhan als Ursache der gegenwrtigen Pandemie sprechen". Alles, was in dieser Verffentlichung steht, ist jedoch bereits aus anderen Quellen bekannt." Der Hamburger Forscher habe lediglich eine "Kompilation von fremden Texten und persnlichen Kommentaren" vorgelegt.

Von der Provinzhauptstadt Wuhan aus geht das Virus um die Welt. Darunter finden sich Artikel aus Boulevardzeitungen,-Videos und Twitter-Eintrge, aber auch Publikationen, die bei Verschwrungsglubigen beliebt sind. Roland Wiesendanger ber die Pressestelle hat verffentlichen lassen, wonach der Ursprung des Coronavirus in einem Labor im chinesischen Wuhan zu finden sei, scheinen die wichtigsten Akteure in Schockstarre verfallen zu sein. Universitt muss sich Kritik gefallen lassen. Schlielich kommt Wiesendanger in seinem Papier auf recht unkonventionelle Weise zum Ergebnis, dass sowohl Zahl als auch Qualitt der Indizien fr einen Laborunfall am virologischen Institut der Stadt Wuhan als Ursache der Pandemie sprechen. Keine Verantwortlichen haben reagiert." Der Vorgang werde "ein trauriges Fallbeispiel in meinem Desinformations-Seminar". Auf 105 Seiten geht der Wissenschaftler darin der Frage nach, wie und wo die Pandemie ihren Ausgang genommen haben soll. Fr Wiesendanger steht aber schon fest, dass er Recht hat. Nur 5,95 /woche, starke Themen, mutige Standpunkte: Die digitale Sonntagszeitung.

Hast du noch Fragen zum Prsentieren oder zur Erstellung der Vortragsfolien, helfen wir dir gerne in unserem Forum weiter. China frchtet, als Schuldiger fr die Pandemie angeprangert zu werden - wre das Virus tatschlich aus einem Labor entwichen, knnten Entschdigungsforderungen weltweit drohen. "Die Hochschulleitung und die Pressestelle der Universitt Hamburg ben keine Zensur zu Forschungsgegenstnden und -ergebnissen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ist das schmale Statement einer Sprecherin auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur DPA. Diese Nachricht wre eine Sensation sollte sie stimmen. Die Forschung dazu ist noch in vollem Gange. Er hat mich ermutigt, in meiner Rolle als Wissenschaftler, diese Dinge jetzt in die ffentlichkeit zu bringen und nicht nur in Wissenschaftskreisen zur Diskussion zu stellen, sagte Wiesendanger der Deutschen Presse-Agentur. Das Thesenpapier weise erheblich inhaltliche und methodische Mngel auf, heit. Zahlreiche Medien sprangen auf die Publikation an, die "Bild"-Zeitung hob sie gar als Schlagzeile aufs Titelblatt: "Deutscher Professor sicher: Corona war labor-unfall in China". Und fr Stollorz viel wichtiger: "In der Wissenschaft gilt die Regel, dass bestehenden Erkenntnissen neue hinzugefgt werden. Um dich bei deinem nchsten Vortrag vor deiner Klasse zu untersttzen, haben wir dir hier eine Reihe von fertigen Referaten und fertigen Prsentationen (PowerPoint) zu den unterschiedlichen Fchern und Themen gesammelt.

Wenn die Kommunikationsabteilung Pressemitteilungen verffentlicht, kann sie sich der Aufmerksamkeit fast sicher sein. . Papier zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie sorgt fr Verwunderung. Uni-Prsident Dieter Lenzen sei beteiligt gewesen. Das Entsetzen ber das Vorgehen der Uni Hamburg und ihres Professors ist gro an der Hochschule selbst und in der Wissenschaftscommunity. Nun heit es von der Pressestelle nur: Die Hochschulleitung und die Pressestelle der Universitt Hamburg ben keine Zensur zu Forschungsgegenstnden und -ergebnissen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Hamburg mit der Verffentlichung eines als "Studie" deklarierten Papiers zum Ursprung des Coronavirus am Donnerstag nach eigenem Bekunden anregen inzwischen ist die Hochschule jedoch selbst zum Gegenstand von Diskussionen geworden: Sie steckt mittendrin in einem Kommunikationsdesaster. Inklusive Gliederungen und Tipps zum Aufbau, wird dein Vortrag sicher ein voller Erfolg. "Das ist vollkommen inakzeptable Wissenschaftskommunikation meint der SMC-Chef. . Covid-19-Pandemie, coronavirus, der Anfang, seit Dezember 2019 hufen sich die Berichte ber Menschen, die in der chinesischen Provinz Hubei eine rtselhafte Lungenkrankheit erleiden oder daran sterben die Ursache ist zunchst vllig unklar.

Das Ziel, eine "breit angelegte Diskussion" hat die Hochschule zwar erreicht, aber deutlich anders als geplant. . Ein Besuch in Wuhan, wo Corona seinen Ursprung nahm. Verfasst hat die angebliche Untersuchung Professor Roland Wiesendanger, ein angesehener Hamburger Physiker. Der endgltige Bericht liegt noch nicht vor, doch als "wahrscheinlichsten Weg" bezeichneten die Forschenden, dass der Erreger ausgehend von Fledermusen ber einen Zwischenwirt seinen Weg zum Menschen gefunden hat. Volker Stollorz leitet das gemeinntzige Science Media Center (SMC) in Kln, das Journalistinnen und Journalisten bei der Wissenschaftsberichterstattung untersttzt, unter anderem durch die Vermittlung von Forschenden. Und auch im Fall von Wiesendangers Thesenpapier ging die Rechnung auf, kein Wunder bei der Tragweite seines Ergebnisses. .

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