Thesenblatt beispiel


19.03.2021 04:10
Die Kchenuhr Interpretation Inhaltsangabe (Wolfgang
hat die Geschichte ein offenes Ende, bei dem Fragen, wie das weitere Leben des jungen Mannes fortfahre, offen bleiben. Reine Inhaltsangabe "Die Kchenuhr" "Die Kchenuhr" ist eine Kurzerzhlung und wurde etwa 1945/46 von Wolfgang Borchert geschrieben. Die Erzhlweise der Geschichte wechselt mal von einem Erzhler zur direkten Rede des jungen Mannes. So bemerkt man gleich, dass es keine Einleitung gibt, also ein offener Anfang vor-liegt und wichtige Informationen erst allmhlich in den Text eingefgt werden, wie.B. Saen, sahen ihn nicht." Motiv wird 4mal wiederholt. scheint aber dennoch emotional von ihr abhngig zu sein. Verstrkt wird dieser Eindruck, als er, unbeachtet von seinen Banknachbarn, sich an seine Kchenuhr wendet und mit ihr ein Gesprch (ein sehr einseitiges) fhrt.

Er hat keine Scheu so zu schreiben, wie die Personen denken. Er fhlte sich geborgen und umsorgt. Der junge Mann hat alles verloren bis auf die Uhr. Sie schauen ihn whrend des Redens nicht an, weil sie selbst in solch einer Hoffnungslosigkeit leben, dass die ihm nicht das geringste Fnkchen Hoffnung geben knnen. Er wurde deswegen nicht alt, weil er im Krieg war. Borchert verzichtet auf konkrete Orts- und Zeitangaben. Weiter: Borcherts Texte finde ich sehr real geschrieben. Aber er sah seine Schuhe nicht. Nacht fr Nacht nach hause kam und etwas a bevor er sich schlafen legte. Nmlich genau dann, als er immer nachts nach Hause kam und ihm seine Mutter jedes Mal Essen machte.

In ihr steckt fr den jungen Mann die ganze Erinnerung an das, was er mal hatte. damit verbindet der Schriftsteller vielleicht, das seine Mutter ihm immer sein Essen warm gemacht hat, wenn er immer um halb drei nach Hause kommt. Durch seine Wiederholungen "Aber er fand sie nicht" will er etwas mitteilen. Auch wird der Protagonist in einer scheinbaren Alltagssituation gezeigt, die jedoch eine soziale Situation thematisiert, die Nachkriegszeit, die kritik- und verbesse-rungswrdig ist. Dass der Protagonist seine Familie sowie alles andere abgesehen von der Kchenuhr verloren hat. Man kann in heutigen Friedenszeiten sicher nicht nachvollziehen, wie es damals war. Die Personen in der Geschichte sind der junge Mann, die Frau mit dem Kinderwagen, der ltere Mann und die Mutter des jungen Mannes. Denn er befindet sich in einer trostlosen Welt ohne Hoffnung auf Besserung, da alle seine Angehrigen durch einen Bombenabwurf gestorben sind, was er jedoch weitestgehend verdrngt (Z.36,37). Borchert hingegen schrieb in kurzen, grammatikalisch falschen Stzen, die die kaputte Situation verstrken und verdeutlichen sollen. Man erfhrt nichts ber die Geschichten der anderen Menschen auf der Bank, was den Blick des Lesers noch mehr auf das Schicksal des jungen Mannes lenkt.

Er erzhlt den Leuten auf der Bank, dass seine Mutter ihm um halb drei nachts immer Essen machte wenn er von der Arbeit nach Hause kam. Er ist psychisch so labil, dass er sich immer wiederholt und nicht mehr wei, was er eigentlich sagt. Auch findet man viele Wiederholungen (Bsp:.30,31 um halb drei;.60,62 das war ganz selbstverstndlich die zur Dramatisierung und Betonung der Lage, in der sich der Mann befindet, dient. Und sie ist auch nicht besonders schn. Er setzt sich zu ihnen auf die Bank. Denn sie wurde um halb 3 zerstrt, eben dieselbe Uhrzeit, in der er Tag fr Tag bzw. Er ist sich der Wertlosigkeit der Uhr durchaus bewut Sie hat keinen Wert, meinte er entschuldigend, das wei ich auch. Allerdings erkennt man es meistens erst, wenn es einem fehlt. (Zeile 42: Dann stand sie da, in ihrer Wolljacke und mit einem roten Schal.) Fremdwrter sind in der Geschichte keine enthalten.

In der Kurzgeschichte "Die Kchenuhr" beschreibt er wieder ein typisches Kriegsschicksal. Er sah die anderen an, aber die hatten ihre Augen von ihm weggenommen. Unser soziales Bewusstsein wird dadurch stimuliert. Er ist dem Geschehen gegenber neutral und objektiv und bringt sich in keinem Moment in das Geschehen ein. In der Hand eine Kchenuhr. Jetzt erzhlt er den anderen auf der Bank, dass er seine Familie verloren hat. In dieser Geschichte bringt er meiner Meinung nach ganz klar die seelischen Wunden der am Krieg Beteiligt rber. Der Autor mchte uns mglicherweise mit der Kurzgeschichte, die Kchenuhr sagen, das man manchmal immer mehr haben mchte, das aber manchmal vor Habgier ganz das Gegenteil geschieht, dann wird einem erst bewusst, wie gut man es doch hat/te. Fr sie wre das Paradies schon, wenn der Krieg zu Ende wre. Betroffenheit und die eigene Erfahrung jedes Einzelnen macht eine Erluterung der seelischen Verfassung des Mannes unntig.

Dies will zum kritischen Nachdenken anregen, welche Auswirkungen der Krieg auf die Menschen, auch lange Zeit spter, noch hat. Er dachte immerzu an das Wort 'Paradies.) Die Schwere der Situation, in die sie sich alle befinden, macht eine Konversation, auch darber, unmglich. Ihnen sieht man es nicht an, so wie etwa den zerbombten Husern, aber innerlich sind sie genauso kaputt. Die Uhr, die nicht mehr funktioniert, steht auf halb drei. Durch Gegenstze will er den Kontrast verstrken. Nach dem er fertig ist, davon zu erzhlen, schaut er wieder die Uhr. (ebenfalls in Richtung Kchenuhr). Sie handelt von einem Mann, der durch eine Bombe. Er sieht sie genau vor sich und erzhlt, dass sie immer so lange bei ihm blieb, bis er fertig war mit essen.

Der Man ist alleine und hat alles durch den Krieg verloren, seine Familie, sein ganzes Hab und Gut. Ich habe in der Kurzgeschichte fnf Erzhlschritte gefunden: Erzhlschritt 1, Zeile 1- 4: Der junge Mann kommt zu den Leuten auf der Bank. Vor dem Krieg war sein Leben unbeschwert und jetzt, wo er allein ist, wnscht er sich dieses paradiesische Leben zurck. Whrend er seinen Zuhrern dies alles berichtet, scheinen diese permanent versucht zu sein, seinen Blicken auszuweichen Die auf der Bank saen, sahen ihn nicht. Das Paradies steht hier auch fr den kleinen Funken Hoffnung, den die Menschen vielleicht noch haben. Borcherts Eltern frderten seine Schreibkunst, obwohl er vor allem mit seinem Vater wegen dieser fters Streit bekam.

Es gibt eine Aufflligkeit in dem Schreibstil, das der Schriftsteller die Fassungslosigkeit des Mannes damit darstellen mchte, das er seine Erinnerungen immer wider wiederholt. Kurzgeschichte aufbaut Beispiel schreibt, dann klicke hier. Er erwhnt auch die Kchenuhr (z. Erzhlschritt 3, Zeile 23- 49: Hier ist eigentlich die Haupthandlung. Das Sichtrennen von der Uhr wrde fr ihn eine Lossagung von seinem alten Dasein, eine Verneinung seiner frheren Existenz, eine Miachtung seiner toten Familie und das Wegwerfen der Erinnerung an sein "Paradies" bedeuten - er wrde sich selbst wegwerfen. Vielleicht dauert das ganze eine halbe Stunde, vielleicht aber auch mehr oder weniger. Sie war eine gefhlvolle Heimatdichterin. Erst jetzt wird ihm bewusst, dass es damals das Paradies war.

4, 21) erzhlt, es steht mglicherweise fr einen ffentlichen Ort, wo man sich zum unterhalten hinbegibt oder um nur andere Menschen und ihre Nhe zu suchen. Jetzt, jetzt wei ich, dass es das Paradies war. Seine Mutter verstand ihn in der Hinsicht besser. 6.2 Interpretation Der Text ist in einer einfachen, verstndlichen Sprache geschrieben. Es wird von dem Symbol Bank (z. Erzhlschritt 5, Zeile 61- 67_ Er schaut sich wieder die Uhr an und er freut sich erneut, dass sie um halb drei stehen geblieben ist.

Zu der Bank, um andere zu treffen, denen es auch so geht, wie ihm. Gibt es eine kurze Inhaltsangabe fr alle, die nur eine solche suchen (also scrollen). Borchert schreibt, wie in fast allen seinen Kurzgeschichten, parataxtisch gebaute Stze. Selbstgesprch mit der Uhr wird 2mal erwhnt. Ob dieses bewute Schweigen Desinteresse oder betroffene Anteilnahme bekundet lt sich erst im Verlaufe der Geschichte fundiert vermuten. "Nein, innerlich ist sie kaputt, das steht fest." Aufgrund der starken Identifizierung (partielle Identitt) des Hauptcharakters mit eben dieser Uhr, lt sich diese Aussage auf den Mann bertragen.

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